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07.12.2017 | 22:21 Uhr

Inhaber von Anleihen aus Peru weisen falsche Aussagen der Premierministerin von Peru zurück

Lima, Peru (ots/PRNewswire) - Die folgende Pressemitteilung
erfolgt im Namen der Agrarian Debt Bondholders Association (Verband
der Inhaber landwirtschaftlicher Anleihen - ABDA):

Am 3. Dezember 2017 haben wir Angel Gurría, Generalsekretär der
OECD, einen Brief geschickt
(http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/ABDACARTAPARAOCDE.pdf).
Dieser Brief wurde von einer Reihe von Gruppierungen der Inhaber von
Anleihen unterzeichnet, die Familien repräsentieren, welche aus Peru
stammen und weiterhin auf Zahlungen für Enteignungen von Ländereien
durch die Regierung von Peru warten. Unser Brief widmete sich dem
langfristigen Verzug der landwirtschaftlichen Reformanleihen, die wir
besitzen, und dem Mangel an Transparenz, den Peru in dieser Sache
zeigt. In einer Reaktion darauf sagte Premierministerin Mercédez
Aráoz gestern, dass ein Fondsmanager aus den USA diesen Brief
geschickt habe, und dass dieser US-Fondsmanager "ein schmutziges
Spiel spiele" und "Peru fortlaufend drohe, dessen Beitritt zur OECD
zu behindern".

Diese Angaben von Premierministerin Aráoz sind jedoch vollständig
falsch und irreführend. Unser Brief vom 3. Dezember 2017, der den (http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/REPORTEBLOMMESTEIN.pdf)
Bericht von Dr. Blommestein (http://www.abdaperu.org/web/articulospdf/REPORTEBLOMMESTEIN.pdf) enthielt, wurde von einer großen Zahl
Vereinigungen von Eignern von Anleihen aus Peru gezeichnet, welche
viele tausend Peruaner vertreten. Premierministerin Araóz hat gezielt
versucht, über diese wichtige Tatsache irrezuführen.

Im Wesentlichen sind die Aussagen von Premierministerin Aráoz nur der
vergebliche Versuch, die OECD zu verwirren und die Aufmerksamkeit vom
eigentlichen Problem abzulenken: Perus gezielter Verzug bei
Auslandsschulden und der vollständige Mangel an Transparenz, mit dem
diese Frage in den letzten drei Jahrzehnten behandelt wurde, am
signifikantesten jedoch in den letzten vier Jahren. Schlicht gesagt
ist Peru weiterhin in Verzug und hat keine ernsthaften Bemühungen
unternommen, diese langfristigen Schulden zu beheben oder den
normalen Erwartungen an die Transparenz eines souveränen Staates zu
entsprechen. Zudem hat Präsident Pedro Pablo Kuczynski - wie in
unserem Brief vollständig dargelegt - sich auf eine gefälschte
Entscheidung des Verfassungsgerichts von Peru verlassen, um die
vollständige Bezahlung dieser Schulden zu vermeiden. Dies hat zu
Ermittlungen geführt, die andauern.

Abschließend sind die Aussagen von Premierministerin Aráoz nur ein
weiteres Beispiel, wie Peru jahrzehntelang Inhaber von Anleihen aus
Peru vollständig ignoriert hat und damit davonkam. Insbesondere haben
weder Premierministerin Aráoz noch Peru auch nur versucht, die fünf
grundlegenden Fragen im Brief zu beantworten. Stattdessen suggeriert
Premierministerin Aráoz, dass Benachrichtigung der OECD bezüglich
einer Entscheidung, die vom höchsten Gericht von Peru gefälscht
wurde, ein "schmutziger Trick" sei. In unserer Sicht ist es der
"schmutzige Trick", eine solche Entscheidung zu fälschen und sich
darauf zu beziehen.

Der Versuch, die OECD abzulenken und dies nur auf einen US-Fonds
zu beziehen, statt eine verantwortliche und ernsthafte Haltung zu
finden, zeigt die wahre Gesinnung von Peru als einem Land, welches
nur Schulden zahlt, die es zu zahlen wünscht, und dies wann und wie
es gewillt ist. Diese Haltung ist für ein demokratisches Land,
welches angeblich rechtsstaatlich agiert, keinesfalls zu akzeptieren.
Eine solche unverantwortliche und respektlose Haltung gegenüber
Gläubigern ist mit den Kernwerten und Zielen der OECD absolut nicht
zu vereinbaren.

Bis Peru beginnt, wie ein verantwortlicher souveräner Staat zu
handeln und seine Schulden wie ein fairer und verlässlicher Schuldner
anzuerkennen, sind wir weiterhin der Überzeugung, dass das Land nicht
qualifiziert ist, eine Einladung für den Beitritt zu einer
Organisation wie der OECD zu erhalten.

Ramón Remolina - ABDA
Alfredo Adrianzen - ADAEPRA
Luis Huguet Nicolini - ADAEPRA



Pressekontakt:
info@perubonds.org

Original-Content von: Agrarian Debt Bondholders Association (ABDA), übermittelt durch news aktuell

Quelle: http://www.presseportal.de

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