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25.11.2021 | 18:09 Uhr

RTL/ntv Trendbarometer: 68% halten den Umgang der "Ampel"-Parteien mit der Corona-Pandemie für unzureichend / 56% glauben nicht an den Anspruch der "Ampel" und den "Aufbruch in eine neue Zeit"

Köln (ots) -

Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv hat nur knapp ein Viertel der befragten Bundesbürger (24%) den Eindruck, dass SPD, Grüne und FDP sich bislang ausreichend mit der Eindämmung der Corona-Pandemie beschäftigt haben. Die große Mehrheit von 68 Prozent der Bundesbürger hält die bisherige Beschäftigung der künftigen Koalitionsparteien mit der Eindämmung der Pandemie für unzureichend. Auch von den Anhängern aller drei künftigen Koalitionsparteien meint jeweils eine deutliche Mehrheit (SPD: 61%; Grüne: 65%; FDP: 57%), dass sich die drei "Ampel"-Parteien bislang nicht ausreichend mit der Eindämmung der Corona-Pandemie beschäftigt haben.

Ebenfalls nur eine Minderheit der Bundesbürger (28%) findet die Entscheidung der "Ampel"-Parteien richtig, zunächst noch 10 Tage abzuwarten und dann zu prüfen, ob schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie notwendig sind. 70 Prozent sind dagegen der Meinung, dass die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bereits jetzt verschärft werden sollten. Unter den Anhängern der FDP (53%) spricht sich eine knappe, unter den Anhängern der SPD (69%) und der Grünen (77%) jeweils eine deutliche Mehrheit dafür aus, die Corona-Maßnahmen bereits jetzt zu verschärfen. Mehrheitlich gegen eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen sind nur die Anhänger der AfD (64%).

Verhaltene Erwartungen an die "Ampel"-Koalition - 33% erwarten eine Besserung gegenüber der Großen Koalition

Ein Drittel der befragten Bundesbürger (33%) erwartet, dass die künftige "Ampel"-Koalition das Land besser regieren wird als die bisherige Große Koalition aus Union und SPD. 19 Prozent gehen davon aus, dass die "Ampel"-Koalition das Land schlechter regieren wird, 40 Prozent erwarten keinen wesentlichen Unterschied.

Deutlich unterschiedliche Erwartungen zeigen sich zwischen den Anhängern der künftigen Regierungsparteien: Während 57 Prozent der SPD-Anhänger und 79 Prozent der Grünen-Anhänger eine bessere Regierungsarbeit erwarten, gehen von den FDP-Anhängern nur 35 Prozent davon aus, dass die "Ampel"-Regierung eine bessere Arbeit machen wird als die Große Koalition. Dass die künftige Koalition schlechter regieren wird als die bisherige erwarten vor allem die Anhänger der Unionsparteien (46%) und der AfD (51%).

"Aufbruch in eine neue Zeit" - 56% glauben nicht an den Anspruch der "Ampel"

Die künftigen Koalitionsparteien haben einen "Aufbruch in eine neue Zeit" versprochen. 37 Prozent der Bundesbürger glauben, dass die neue "Ampel"-Koalition diesem Anspruch gerecht werden wird. 56 Prozent glauben nicht, dass die neue Koalition diesen Anspruch einlösen kann. Von den Anhängern von SPD (67%) und Grünen (69%) glaubt jeweils eine Mehrheit, dass die künftige Koalition diesem Anspruch gerecht werden kann, von den FDP-Anhängern glaubt eine Mehrheit (59%) das nicht.

Darüber hinaus gehen 59 Prozent der befragten Bundesbürger davon aus, dass die neue Ampel-Koalition vier Jahre lang halten wird. 29 Prozent glauben an einen vorzeitigen Bruch des Bündnisses. Am ehesten an ein vorzeitiges Ende der Koalition glauben die Anhänger der Union (44%) und vor allem der AfD (63%). Unter den FDP-Anhängern geht knapp ein Drittel (30%) davon aus, dass die Koalition keine vier Jahre halten wird.

Gegensätzliches Stimmungsbild zu einigen Koalitionsbeschlüssen

Die künftigen Regierungsparteien haben beschlossen, die Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger zu lockern. Nur eine Minderheit der Bundesbürger (28%) findet das richtig. 65 Prozent finden diese Entscheidung falsch. Auch unter den Arbeitern (77%) und Angestellten (70%) findet eine große Mehrheit die Lockerung der Sanktionen für Hartz-IV-Empfänger nicht richtig. Von den Anhängern der künftigen Regierungsparteien unterstützen nur die Grünen-Anhänger (55%) mehrheitlich diese Vereinbarung, nicht aber die Anhänger von SPD (38%) und FDP (16%). Den größten Rückhalt findet die Lockerung von Sanktionen für Hartz-IV-Empfängern bei den Anhängern der Linkspartei (72%).

Die Entscheidung, den Mindestlohn künftig auf 12 Euro anzuheben, stößt dagegen bei einer großen Mehrheit (83%) auf Zustimmung. Nur wenige (13%) halten die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro für falsch. Die Zustimmung der FDP-Anhänger (64%) zu einer Anhebung des Mindestlohns fällt allerdings deutlich verhaltener aus als bei den Anhängern von SPD (96%) und Grünen (95%).

51% halten Christian Lindner für den richtigen Finanzminister

Christian Lindner wird in der künftigen Bundesregierung das Finanzministerium übernehmen. 51 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Lindner das Amt des Bundesfinanzministers gut ausfüllen wird. 31 Prozent glauben das nicht, 18 Prozent trauen sich keine Einschätzung zu. Während von den FDP-Anhängern fast alle (96%) erwarten, dass Lindner ein guter Finanzminister wird, glauben das von den Anhängern der SPD 47 Prozent und von den Grünen-Anhängern nur 35 Prozent. Mehrheitlich positive Erwartungen an Lindner als Finanzminister haben die Anhänger von Union (53%) und AfD (61%).

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland am 25. November 2021 erhoben. Datenbasis: 1.008 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-3 Prozentpunkte.

Pressekontakt:

Marian Kern
Manager Kommunikation &amp; PR
Information und Sport
Tel: 0221 / 45674106
marian.kern@rtl.de

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